Neuraltherapie
Entweder fügst du die Neuraltherapie und die kurative
Mesotherapie (medizinisch indiziert, z. B. bei Schmerzen)
separat in die Leistungen ein, oder du erstellst eine eigene
Rubrik unter ‚Behandlungen‘, in der die kurative
Mesotherapie und die Neuraltherapie jeweils getrennt
beschrieben werden.
Ganzheitliche Regulation
Kurative Anwendungsgebiete zur Mesotherapie
Gezielte Wirkstoffe zur Behandlung von: Schmerzen, rheumatische
Erkrankungen, Arthrosen, Sportverletzungen und Überlastungsschäden,
Abwehrschwäche z.B. bei Tumorpatienten, Stress, Migräne,
Zigarettenentwöhnung.
Mesotherapie: Wenig, selten und am richtigen Ort.
Die Anwendung der Mesotherapie ist schonend und effektiv: eine
Wirkstoffmischung aus Arzneien, Vitaminen, homöopathischen Mitteln wird
mit sehr feinen Nadeln in die obersten Hautschichten direkt am Ort der
Erkrankung injiziert. Die Substanzen sind individuell abgestimmt,
überwiegend auf natürlicher Basis und sehr gut verträglich.
Schon minimale Mengen an Wirkstoffen reichen aus, um ihre heilende
Wirkung zu entfalten. Einige wenige Sitzungen genügen in der
Mesotherapie oft für lang anhaltende Effekte. Behandelt wird exakt der
erkrankte Bereich – schädliche Nebenwirkungen werden vermieden.
Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert zwischen wenigen Minuten
und einer halben Stunde. Die verwendeten Kanülen (Nadeln) sind extrem
dünn und besitzen einen besonderen Schliff. Die Mikroinjektionen sind
daher nahezu schmerzfrei und hinterlassen in der Regel auch keine
Spuren. Nach der Behandlung können Sie meist sofort wieder Ihrem Alltag
nachgehen.
Je nach Fall reichen oft 4 bis 8 Behandlungen in einem Abstand von
einigen Wochen für einen langfristigen Erfolg aus. Mesotherapie ist sehr
kostengünstig und unkompliziert, das Verfahren ist sanft und sehr wirksam.
Die Mikroinjektionen stimulieren das Gewebe und steigern die
Durchblutung der Haut. Dabei entsteht ein Hautdepot, aus dem die
Wirkstoffe nach und nach abgegeben werden. Für einen schnellen und
gleichzeitig anhaltenden Effekt sind daher nur sehr geringe
Wirkstoffmengen nötig, die kaum in den Blutkreislauf gelangen und den
Organismus nicht unnötig belasten.
Schmerzlinderung
Natürliches Gleichgewicht
Neuraltherapie nach Huneke (SANTH)
Therapie mit Lokalanästhetika – eine wirksame Methode zur Behandlung
von Schmerzen und verschiedenen Krankheiten. In der Neuraltherapie
werden Lokalanästhetika (vorwiegend Procain 1% oder Lidocain 1%) mit
kurzer Verweildauer an bestimmte Stellen des Körpers gespritzt.
Die Neuraltherapie kann diagnostisch eingesetzt werden, indem eine
schmerzhafte oder entzündete Struktur identifiziert werden kann.
Therapeutisch wird sie eingesetzt bei einer Vielzahl von
Funktionsstörungen wie chronische Schmerzen, Entzündungen oder
Durchblutungsstörungen. Die weitere Erforschung gibt dieser
Regulationstherapie einen Platz inmitten der modernen Krankheitslehre mit
Einbezug des Nervensystems (Neurophysiologie).
Dieses Behandlungsverfahren gehört in den Bereich der
Regulationsmedizin, welches die regulatorischen Funktionen und
Eigenschaften des vegetativen Nervensystems therapeutisch nutzt. Bereits
Ärztinnen wie Dr. Anna Aslan und Therapeuten wie Dr. Huneke haben
entscheidend dazu beigetragen, die Wirksamkeit und Anwendung dieser
Methode zu erforschen und zu verbreiten. Heute wird die Neuraltherapie
erfolgreich bei Schmerzen, Entzündungen und funktionellen Störungen
eingesetzt – oft mit beeindruckenden Ergebnissen, die Patientinnen und
Patienten nachhaltige Linderung bringen.
Das vegetative Nervensystem koordiniert als feinstes Netzwerk alle Organe
und Systeme (z. B. Immunsystem, Entzündungssystem, Schmerzsystem,
Hormonsystem, Kreislauf usw.) untereinander und verbindet die einzelnen
«Teile» zu einem Ganzen. Die Neuraltherapie wirkt über eine kurzdauernde
Unterbrechung («reset») von krankmachenden Rückkoppelungen in Form
von Nervenreizen im vegetativen Nervensystem. Danach können sich
gestörte Systeme im Organismus neu organisieren in Richtung Gesundheit.
Dem Organismus wird somit die Chance gegeben, sich selbst in seinem
physiologischeren Gleichgewicht einzustellen. Man nennt dies
«Homöostase».
Entsprechend der Wirkungsweise, die via vegetativem Nervennetz in die
verschiedensten Fehlfunktionen und Entzündungen der Körpergewebe
eingreift, ergibt sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten:
Einschränkungen und Schmerzen am Bewegungsapparat (nach
Verletzungen, Operationen, Abnützungen, Entzündungen),
Autoimmunerkrankungen, Kopfschmerzen, Erkrankungen von inneren
Organen, Durchblutungsstörungen usw.
ie Mikroinjektionen stimulieren das Gewebe und steigern die
Durchblutung der Haut. Dabei entsteht ein Hautdepot, aus dem die
Wirkstoffe nach und nach abgegeben werden. Für einen schnellen und
gleichzeitig anhaltenden Effekt sind daher nur sehr geringe
Wirkstoffmengen nötig, die kaum in den Blutkreislauf gelangen und den
Organismus nicht unnötig belasten.
